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Ergänzung der Sporthelfer/-innenschulung Modul Inklusion

In diesen Bereich finden Fragen und Antworten zu Qualifizierungen für die verschiedenen Zielgruppen (z. B. Übungsleiter, Trainerin, Ehrenamt) Platz.
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Ergänzung der Sporthelfer/-innenschulung Modul Inklusion

Beitrag von ServicestelleIn » Fr 24. Mai 2019, 18:34

In Kooperation mit dem Kreissportbund Rheinisch-Bergischer Kreis hat die Servicestelle für Inklusion die Sporthelfer/-innenschulung mit 16 Std. zum Thema Inklusion ergänzt. Der Theorieblock wurde mit einem gemeinsamen Sportvormittag mit einer Förderschule abgerundet.
Die Themenblöccke:
1. Voraussetzung für die weitere Arbeit ist eine Verständigung auf eine gemeinsame Definition von Inklusion und die Auseinandersetzung mit eigenen Werten und Erfahrungen.
2. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über mögliche Behinderungsbilder und können das hier erworbene Wissen auf andere Behinderungen übertragen mit denen sie konfrontiert werden.
3. Barrieren existieren nicht nur "auf der Straße", sondern ständig im Alltag. Sich dieser bewusst zu sein ist wichtig, um sich mit Inklusion auseinanderzusetzen. Mögliche Barrieren werden schneller und einprägsamer deutlich, wenn die Teilnehmenden selbst in verschiedene Rollen schlüpfen.
4. Für die Teilnehmenden ist es wichtig, Berührungsängste beim Umgang mit Rollstühlen und ähnlichen Hilfsmitteln abzubauen, indem sie sich in lockerer Atmosphäre mit den Geräten und möglichen Handhabungen vertraut machen. Für die Teilnehmenden ist es wichtig, Berührungsängste beim Umgang mit seh- oder gehbehinderten Personen indem sie respektvolles Anbieten von Hilfe und sicheres Führen von Personen lernen.
5. Sport verbindet Menschen und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Sport kann Inklusion und Gemeinschaft fördern. Aber wo bleibt dann der Leistungsgedanke? Freude und Frust liegen im Wettbewerb oft nicht weit auseinander.
6. Inklusion (im Sport) ist nicht immer einfach. Die Teilnehmenden können auf Widerstände bei Teamern, Vorgesetzten oder auch in der Gruppe stoßen. Wie gehen ich mit Widerständen um? Wie nehme ich alle Gruppenmitglieder wertschätzend wahr? Wie gehe ich mit herausfordernden Kindern um?
7. Die Teilnehmenden haben zum Abschluss im gemeinsamen Tun die Möglichkeit zur (oft erstmaligen) Begegnung mit Menschen mit Behinderung.
ServicestelleIn
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